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Fertighaus: Tipps, Wissen und Hilfe

Grundstücke

Das perfekte Grundstück ist die Voraussetzung für Ihre Traumimmobilie.

Hier finden Sie wertvolle Tipps welche Grundregeln Sie beachten sollten.

Kein Hausbau ohne Bodengutachten

Damit das Haus sicher steht

Bevor der erste Spatenstich getan wird – besser noch vor Beurkundung des Grundstückskaufvertrages und Unterzeichnung eines Bauvertrages – sollte der Bauherr eine geologisch-hydrologische Untersuchung auf seinem Grundstück veranlassen. Das empfehlen die Experten des Bauherren-Schutzbund e.V.

Denn der Bauherr als Grundstückseigentümer trägt das Risiko, wenn nicht oder nur mit erhöhten Kosten gebaut werden kann, weil die Boden- und Wasserverhältnisse das erfordern. Nur das Bodengutachten erlaubt eine Bewertung der Baugrundverhältnisse und damit eine solide Planungsgrundlage.

Schließlich geht es um die Standsicherheit und den Feuchteschutz für das Bauwerk. Und zwar ein Häuserleben lang. Nur wenn Klarheit über erforderliche Sondermaßnahmen wie Bodenaustausch oder Bodenverdichtung, Baugrubensicherung und Bauwerksabdichtung herrscht, besteht auch eine realistische Basis für die Kostenermittlung zum Bau des Hauses.

Wie finde ich das richtige Grundstück?

Ein gutes Grundstück zu finden wird in vielen Gegenden oft zu einem langwierigen Unternehmen, denn die Ansprüche ähneln sich oft. Es ist sicherlich ratsam kritisch zu sein, denn mit dem Kauf von Bauland legen Sie den Grundstein für die vielleicht größte Investition Ihres Lebens. Machen Sie sich aber darauf gefasst, dass Sie mit Abstrichen rechnen müssen und falls Sie als Paar suchen, sollten Sie besprechen, an welchem Punkt Sie bereit sind Kompromisse einzugehen. Nachfolgend finden Sie einige Punkte, die Sie bei der Grundstückssuche beachten sollten.

Zunächst geht es um die Umgebung oder die Gemeinde. Wie sind die Nachbarn? Gibt es viele Kinder oder ist dies eine alternde Gemeinde? Sind Naherholungsgebiete in der Nähe? Auch die Infrastruktur sollte beachtet werden. Welchen Schulen sind in der Nähe? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Wie weit ist der Weg zur Arbeit?

Wenn Sie Ihr Wunschgrundstück gefunden haben, sollten Sie es vielleicht an verschiedenen Wochentagen und Tageszeiten anschauen, damit Sie einen umfassenden Eindruck gewinnen. Hierbei stellen Sie dann auch fest, wie sich die Lärmkulisse möglicherweise verändert.

Auf dem Grundstück selbst bewerten Sie den Schnitt, Größe und das Licht auf dem Grundstück, auch Bäume sollten in Betracht gezogen werden. Sie können auch einen Blick in den Bebauungsplan für das Grundstück riskieren. So stellen Sie fest, ob das Haus in Ihrer Vorstellung überhaupt auf diesem Grundstück entstehen kann. Letztlich kommt es dann aber natürlich auch auf den Preis an. Beachten Sie, dass beim Grundstückskauf neben dem Kaufpreis noch Nebenkosten entstehen.

Vorteile der Erbbaupacht

Eine Erbbaupacht bedeutet, dass Bauherren Ihr Bauland nicht kaufen, sondern für einen Zeitraum von meist 99 Jahren pachten. Nach Ablauf dieser Pacht geht das Haus in den Besitz des Pachtgebers (meist eine Kommune oder Kirchengemeinde) über. Außerdem müssen die Pächter einen jährlichen Erbbauzins zahlen, der zwischen drei und fünf Prozent des Grundstückswerts beträgt.

Der Erbbauzins steigt jedoch alle drei oder alle zehn Jahre an, sodass im Vorfeld genau errechnet werden sollte, ob der Zinssatz auch noch in einigen Jahren bezahlt werden kann. Im Gegenzug sparen die Bauherren das Geld für den Kauf des Grundstücks. Dadurch wird die Erbbaupacht gerade für Leute mit kleinem Budget lohnenswert. Auch durch die Anbieter, wie Kirchen und Kommunen, können Familien mit Kindern auch besonders gefördert werden.

Wenn Sie sich für eine Erbbaupacht entscheiden, legen Sie unbedingt fest, wie hoch die Ausgleichszahlung für das Haus nach Ablauf der Pachtfrist ist. In der Regel werden zwei Drittel des Wertes festgesetzt. Wer die Chance behalten will, dass Kinder oder Enkel das Haus nach Ablauf der Pacht übernehmen, der sollte eine Bauherrenoption im Vertrag festlegen.

Außerdem werden die Bedingungen für einen früheren Heimfall aufgeführt. Das bedeutet, dass Grundstück und Haus auch vor Ablauf der Erbbaupacht zurückgegeben werden können. Dies ist mit der Bedingung verknüpft, dass die Zinszahlungen wiederholt versäumt wurden. Werden die Zahlungen hingegen pünktlich geleistet, können die Pächter nicht gekündigt werden. Dem Pächter steht es aber frei in der Zeit seiner Pacht, diese samt Haus zu verkaufen oder zu vererben.

Welcher Makler ist der Richtige?

Wer einen Makler sucht, hat es oft nicht leicht, denn die Berufsbezeichnung ist ungeschützt und so kann sich eigentlich jeder Makler nennen. Doch wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, können Sie mit Sicherheit einen zuverlässigen und kompetenten Grundstücksmakler finden.

Suchen Sie im Internet, zum Beispiel auf der Seite des Maklerverbandes IVD. Dort finden Sie nur Makler in Ihrer Region, die vom Verband überprüft wurden. Auch der Ring Deutscher Makler (RDM) kann dafür Hilfe bieten. Wenn Sie dann einen Makler gefunden haben, fragen Sie ruhig, ob er eine entsprechende Ausbildung im Bereich Immobilienwirtschaft absolviert hat und welche Referenzen sonst vorliegen.

Wenn Sie ein Grundstück mit Hilfe eines Maklers suchen, wird dieser als erstes mit Ihnen ein Beratungsgespräch darüber führen, was Sie sich vorstellen und welchem finanziellen Rahmen Sie haben. Außerdem kann er Ihnen Fragen zu der Bauregion beantworten und Sie auf Vor- und Nachteile Ihrer Wunschlage aufklären. Ein professioneller Makler sollte außerdem über die Preisentwicklung gut informiert sein.

Ihr Makler sollte Sie bereits zu Beginn auf den Umfang seiner Leistungen und das zu berechnende Honorar aufmerksam machen. Die Maklercourtage wird in der Regel mit Abschluss des Grundstückskaufs fällig. Sie schwankt von Bundesland zu Bundesland.

Denken Sie auf jeden Fall daran, sich nach der Versicherung gegen Vermögensschäden Ihres Maklers zu erkundigen. Diese sollte er besitzen, damit er selbst, sowie seine Kunden gegen eventuelle Verwechslungen beim Kaufpreis abgesichert sind. Die Makler des IVD sind verpflichtet, eine solche Versicherung vorzuweisen.

Quelle: Bauratgeber Deutschland

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